Wenn unsere Kinder erwachsen werden, machen wir uns natürlich Gedanken darüber, welchen beruflichen Weg sie einschlagen werden. Das ständige Schwanken zwischen der Wahl einer erfüllenden und gleichzeitig wirtschaftlich lukrativen Aufgabe führt häufig zu Konflikten oder zur völligen Ablehnung der Berufswahl. In einem Alter, in dem Nebenbeschäftigungen an der Tagesordnung sind, ist es wichtig, Ihrem Kind mehrere Optionen zu bieten.
Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie die Bildung und den Entscheidungsprozess Ihres Kindes erleichtern können:
1. Beginnen Sie mit einem Eignungstest:Viele Teenager machen den Fehler, sich bei ihrer Berufswahl nur auf ihre Zukunftsaussichten oder die Wahl ihrer Freunde zu konzentrieren, ohne groß darüber nachzudenken. Der wissenschaftlich objektive Weg besteht darin, Ihre akademischen Stärken und Schwächen zu kennen. Ein Eignungstest gibt Ihnen einen Einblick in die Bereiche, in denen Ihr Kind das Potenzial hat, gut zu sein.
2. Identifizieren Sie persönliche Interessen und Fähigkeiten:Für die alleinige Feststellung des beruflichen Aspekts reicht ein Eignungstest allein nicht aus. Ebenso wichtig sind persönliche Interessen und Vorlieben. Wenn ein Kind eine Begabung für Medizin hat, aber kein wirkliches persönliches Interesse daran hat, sind die Erfolgsaussichten radikal gering. Wenn das Kind jedoch gerne im Labor experimentiert, kann es seine Begabung und sein Interesse vereinen und unkonventionelle Bereiche wie die Biotechnologie erkunden. Achten Sie daher als Eltern auf die Vorlieben und Abneigungen Ihres Kindes.
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3. Simulation in der realen Welt:Sobald Sie mehrere Möglichkeiten haben, kann der Teenager ermutigt werden, einen Monat oder ein paar Wochen als Freiwilliger oder Praktikant in einem ähnlichen Umfeld zu arbeiten, wo er einen Eindruck davon bekommen kann, welche Art von Arbeit in welchen Bereichen eingeschränkt ist. Eine erfahrungsorientierte Ausbildung wird bei der allgemeinen Entscheidungsfindung hilfreich sein.
4. Vermeiden Sie Vergleiche angesichts von Verwirrung: Oftmals vergleichen Eltern, wenn das Kind sich nicht auf eine Option festlegen kann, ihr Kind unbeabsichtigt mit anderen Kindern, die sich entschieden haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass jedes Kind je nach Zeit und Ort einen unterschiedlichen Weg wählt. Versuchen Sie angesichts der Verwirrung, Zonen der Erkundung zu unterstützen und zu fördern.
Zögern Sie dennoch nicht, im Zweifelsfall einen Psychologen für eine Berufsberatung und -orientierung aufzusuchen. Es wird Ihnen und Ihrem Kind neue Wege und Möglichkeiten eröffnen.
Nishtha Grover ist Kinder- und Jugendpsychologin und Doktorandin mit Sitz in Neu-Delhi
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