SPAC: tado° bereitet Listung an der Frankfurter Börse vor

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tado° soll per De-SPAC an die Börse gebracht werden. Hierfür beabsichtigen die GFJ ESG Acquisition I SE, eine deutsche Special Purpose Acquisition Company (SPAC) speziell für nachhaltige Technologien, und tado einen Zusammenschluss.

Börsengang über SPAC statt IPO

Im Falle eines erfolgreichen Abschlusses des Unternehmenszusammenschlusses wird die kombinierte Gruppe an der Frankfurter Wertpapierbörse voraussichtlich als tado SE gehandelt werden. Im Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss wird GFJ weiteres Kapital im Rahmen einer „Private Investment in Public Equity“-Transaktion („PIPE-Transaktion“) beschaffen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass tado° in der Transaktion mit einem Unternehmenswert von rund 450 Millionen Euro bewertet werden wird. Ziel des Börsengangs für tado° ist es, so massiv in die Produkt- und Technologieentwicklung investieren zu können. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet und sich auf die Bedingungen eines Zusammenschlusses geeinigt.

Die Aktien des kombinierten Unternehmens werden nach Abschluss der Transaktion eine Aktionärsstruktur haben, die sich aus den bestehenden Anteilseignern von tado°, den bestehenden Anteilseignern von GFJ und den PIPE-Investoren zusammensetzt.

tado°, vor allem für sein smartes Heizungssteuerungssystem und die Klimaanlagensteuerung bekannt, hatte erst vor wenigen Tagen die Übernahme von aWATTar angekündigt, einem österreichischen Technologieunternehmen, das variable Stromtarife auf dem volatilen Markt erneuerbarer Energiequellen anbietet, die eine stündliche Anpassung an den Strompreis ermöglichen, so dass Kunden dann Energie etwa fürs Laden des Elektroautos verbrauchen können, wenn sie am günstigsten ist.

tado° rechnet weiter mit starkem Wachstum

tado° hat nach eigenen Angaben bislang über 2 Millionen intelligente Thermostate verkauft. Angesichts des wirtschaftlichen Erfolgs von tado° wird mit einem raschen Umsatzwachstum gerechnet. Das Münchner Unternehmen geht davon aus, bis 2025 einen Umsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro zu erzielen.