Deutschland schließt Ungeimpfte von Teilen des öffentlichen Lebens aus, da die Covid-19-Fälle zunehmen

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Menschen tragen obligatorische Gesichtsmasken in einer Einkaufsstraße in Dortmund, Deutschland. (AP)

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Donnerstag, dass Menschen, die nicht geimpft sind, von nicht wesentlichen Geschäften, Kultur- und Freizeiteinrichtungen ausgeschlossen werden und das Parlament ein allgemeines Impfmandat erwägen wird, um das Coronavirus einzudämmen Infektionen, die innerhalb von 24 Stunden erneut 70.000 neu bestätigte Fälle überstiegen.

Nach einem Treffen mit Bundes- und Landeschefs, Merkel, waren die Maßnahmen angesichts der Besorgnis notwendig, dass Krankenhäuser in Deutschland mit Menschen mit Covid-19-Infektionen überlastet werden könnten, die bei denen, die es nicht waren, eher schwerwiegend sind geimpft.

“Die Lage in unserem Land ist ernst,” Merkel sagte Reportern in Berlin und nannte die Maßnahme einen „Akt der nationalen Solidarität“. Sie sagte, die Beamten seien auch einverstanden gewesen, Masken in Schulen zu verlangen, neue Beschränkungen für private Treffen festzulegen und 30 Millionen Impfungen bis Ende des Jahres anzustreben.

https://images.indianexpress.com/2020/08/1×1.png Bundeskanzlerin Angela Merkel, gefolgt von Finanzminister Olaf Scholz, links, kommt zu einer Pressekonferenz nach a Treffen mit den Regierungschefs der deutschen Bundesländer im Kanzleramt in Berlin. (AP)

Merkel sagte auch, dass das Parlament die Möglichkeit debattieren werde, ein allgemeines Impfmandat zu verhängen, das bereits im Februar in Kraft treten würde.

Rund 68,7 % der Bevölkerung in Deutschland sind vollständig geimpft, weit unter der Mindestzahl von 75 %, die die Regierung anstrebt.

Finanzminister Olaf Scholz, der voraussichtlich nächste Woche von einer Mitte-Links-Koalition zum Kanzler gewählt wird, sagte am Dienstag, er unterstütze ein allgemeines Impfmandat, befürworte jedoch, den Gesetzgeber abstimmen zu lassen nach ihrem persönlichen Gewissen und nicht nach Parteilinien.

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Der Anstieg der Covid-19-Fälle in den letzten Wochen und die Einführung der neuen Omicron-Variante haben Wissenschaftler und Ärzte warnen lassen, dass die medizinischen Dienste im Land in den kommenden Wochen überlastet werden könnten, wenn nicht drastische Maßnahmen ergriffen werden. Einige Krankenhäuser im Süden und Osten des Landes haben Patienten wegen Mangels an Intensivbetten bereits in andere Teile Deutschlands verlegt.

Die deutsche Seuchenbekämpfungsbehörde meldete am Donnerstag 73.209 neu bestätigte Fälle. Das Robert Koch-Institut meldete außerdem 388 neue Todesfälle durch Covid-19, womit sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 102.178 erhöht.

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