Quartalszahlen: Dells Zahlen steigen dank PC-Boom deutlich an

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Der PC ist tot – mitnichten. Dells Client-Sparte macht 35 Prozent mehr Umsatz, auch der Gewinn geht nach oben. Vor allem durch kommerzielle Geräte war Dell im dritten Quartal erfolgreich und manifestiert sich an der Spitze der OEM-Anbieter.

12,3 Milliarden US-Dollar hat Dell im zurückliegenden Quartal allein mit kommerziellen Lösungen erwirtschaftet und damit 40 Prozent mehr umgesetzt als noch vor einem Jahr. Hinzu kommen weitere 4,3 Milliarden US-Dollar Umsatz mit klassischen Client-Lösungen, vornehmlich Notebooks und ganz klassischen Desktop-PCs, unterm Strich ein Plus von 21 Prozent. Das einzige, was nicht so schnell mit ansteigt, ist der Gewinn: Hier ging es im operativen Geschäft „nur“ um 14 Prozent auf 1,15 Milliarden US-Dollar nach oben.

Die Client-Sparte bei Dell boomt (Bild: Dell)

Auch im Server-Geschäft respektive der Infrastructure Solutions Group, wie Dell sie nennt, weil sie auch Storage-Lösungen, NAS und Netzwerktechnologien einschließt, lag das Wachstum nur bei fünf Prozent auf 8,4 Milliarden US-Dollar, während der Gewinn bei knapp 900 Millionen US-Dollar im operativen Umfeld auf der Stelle trat. Auch VMware als eingegliederte aber finanziell weiterhin eigenständig betrachtete Sparte wuchs nur um zehn Prozent bei gleichem Gewinn, 3,2 Milliarden US-Dollar Umsatz und knapp 840 Millionen USD Gewinn verbucht Dell hier.

Dells Schuldenberg schrumpft schnell (Bild: Dell)

Dell nutzt die guten Geschäfte, um sich vom riesigen Schuldenberg zu befreien. Dort macht das Unternehmen sehr gute Fortschritte, die hohe Nachfrage und der Boom in allen Bereichen ist für Dell hierbei ein echter Glücksfall. Und das Geschäft soll so weitergehen: Nach dem insgesamt 28,4 Milliarden US-Dollar Umsatz im vergangen Quartal soll das aktuelle Weihnachtsquartal ebenfalls mit 27 bis 28 Milliarden US-Dollar Umsatz beendet werden und so erneut einen deutlich zweistelliges Wachstum zeigen.

Dabei versucht Dell, wie alle Firmen in der aktuell angespannten Lage, die Engpässe im Markt zu meistern. Laut Conference Call sind vor allem Chips auf Basis älterer Fertigungstechnologie wie 40, 55 und 65 nm und auf Basis von 200-mm-Wafern knapp, nicht weniger als 27 Kategorien, die betroffen sind, hat man aktuell zu managen.

I think I've mentioned the usual suspects, but I'll deal with them here. So anywhere from codecs to audio amplifiers, USB Type-C controllers, MOSFETs, Power ICs, sensor ICs, TPM, microcontrollers, driver ICs for our PC side; and then, on our enterprise side, Power ICs, BMC, TPM, FPGAs and MOSFETs.

Dell zu Lieferproblemen