Bei Protesten gegen die Räumung des Berliner Lagers bricht Gewalt aus

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Polizisten begleiten den Protest gegen die Räumung der "Köpi" am Kottbusser Tor in Berlin. (dpa)

Demonstranten haben am Freitagabend gegen die Räumung eines Fahrzeuglagers in Berlin-Mitte schweren Sachschaden angerichtet und Polizisten angegriffen, teilte die Polizei mit.

Die Räumung eines Teils des Lagers Köpenicker Straße (Spitzname Köpi-Platz), in dem etwa 50 Menschen in improvisierten Wohnungen in Fahrzeugen und Waggons lebten, fand früher am Tag statt.

Was geschah bei der Protestaktion?

Bis zu 8.000 Menschen nahmen an einer, wie ein Polizeisprecher sagte, manchmal “aggressiven” Demonstration im Bezirk Kreuzberg der deutschen Hauptstadt.

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Der Sprecher sagte, mehrere Beamte seien bei Konfrontationen mit Demonstranten verletzt worden aus Fackeln und Feuerwerk.

Demonstranten gehen im Schein einer roten Fackel in Hamburg die Stresemannstraße im Schanzenviertel entlang. (dpa)

Einmal rammten einige Demonstranten Verkehrsschilder in parkende Autos, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender RBB.

Mehr als 20 Personen wurden laut Berliner Morgenpost festgenommen.

Was ist das Köpi-Camp?

Das Lager ist ein Hof neben dem Wohn- und Sozialprojekt Köpenicker Straße, das als eines der letzten symbolischen Projekte der linken anarchistischen Szene in Berlin gilt.

Das Gebäude mit ca. 30 Einwohnern, zusammen mit einer Bar, einem veganen Café, einem Kino, einem Fitnessstudio und einem Proberaum – wird derzeit nicht von der Räumung bedroht.

Aber die etwa 50 Menschen, die auf dem Hof ​​improvisierte Häuser in Fahrzeugen und Waggons geschaffen haben, wurden angewiesen, zu gehen die Seite bis Freitag.

Das Land, das einst an der Berliner Mauer in der damaligen DDR lag, umfasst mehr als 2.600 Quadratmeter September – wurde am Mittwoch vom Oberlandesgericht Berlin vollstreckt, das einen Eilantrag der Anwohner auf Einstellung der Räumung ablehnte.

Was ist bei der Räumung passiert?

An der Räumung waren Hunderte Berliner Polizisten und schwere Maschinen beteiligt, die zur Räumung des improvisierten Geländes eingesetzt wurden.

Die Polizei rückte am Freitag gegen 9 Uhr Ortszeit (07:00 UTC) ein und brauchte mehr als vier Stunden, um die Bewohner vertreiben.

“Solidarität mit der K’pi – jeder Angriff hat seinen Preis” steht auf einem Transparent, hinter dem Demonstranten in Hamburg Pyrotechnik zündeten. (AP)

Die Beamten schnitten den Zaun des Hofes ab und errichteten mobile Gerüste, um ihnen beim Betreten des Geländes zu helfen.

Viele der Anwesenden hatten sich im Hof ​​verbarrikadiert, während sich einige in Bäumen in der Nähe versteckten.

Mehrmals kam es zu Handgemenge zwischen Beamten und kleinen Gruppen von Demonstranten.

Die Polizei sagte, dass 37 Personen von der Stätte geräumt und 20 Personen festgenommen wurden, darunter einige der Demonstranten.

Was passiert mit der Website?

Das Grundstück ist eine erstklassige Berliner Immobilie, etwas mehr als 3 Kilometer vom Brandenburger Tor entfernt und in der Nähe vieler kultureller Attraktionen Berlins.

Der Eigentümer hat die Erlaubnis erhalten, die Seite in Wohnungen umbauen.

Solidaritätsprotest zieht Hunderte an

Rund 500 Demonstranten haben sich am Freitagabend in der Hamburger Nordstadt versammelt, um sich mit den Betroffenen der Räumung zu solidarisieren ein linksgerichtetes anarchistisches Zentrum.

Mehrere hundert Bereitschaftspolizisten sollen für den Fall weiterer Probleme in Bereitschaft sein.

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