PS5-Systemsoftware-Update: SSD-Speichererweiterung ab Mittwoch weltweit nutzbar

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Sony hat den Termin für das zweite große PS5-Systemsoftware-Update bekanntgegeben: Die neue Firmware wird ab morgen, den 15. September 2021, weltweit ausgeliefert. Mit der neuen Firmware wird es möglich sein, Spiele direkt auf einer zuvor in der Konsole installierten NVMe-SSD (M.2) zu speichern und von dort zu starten.

Sony stellt Mindestanforderungen

Sony stellt an kompatible M.2-SSDs bekannte Mindestanforderungen, eine „Whitelist“ in der Firmware gibt es nicht. Strikt vorausgesetzt wird als Schnittstelle PCI Express 4.0 x4, bei der Datenübertragungsrate werden „5.500 MB/s lesend“ hingegen nur empfohlen.

Aktuelle PCIe-4.0-SSDs der zweiten Generation erreichen die Leistung spielend. Die meisten PCIe-4.0-SSDs der ersten Generation scheitern an dieser Marke allerdings knapp, denn die mit Phison-E16-Controller bestückte Garde erreicht maximal 5.000 MB/s. Per Software ausgeschlossen werden sie von Sony aber nicht.

Bis 110 mm Länge und flache Kühler sind möglich

Unterstützt werden die M.2-Formate 2230, 2242, 2260, 2280 und 22110, also M.2-SSDs mit 22 mm Breite und maximal 110 mm Länge. Der Anschluss muss den sogenannten M-Key, eine genau platzierte Lücke in den Kontakten, für PCIe-kompatible M.2-SSDs aufweisen. M.2-SSDs mit SATA-Interface (B-Key) können nicht genutzt werden, sie wären auch viel zu langsam.

Die M.2-SSD darf inklusive etwaigem Kühler bis zu 25 mm breit sein und muss eine Höhe von 11,25 mm unterbieten, wenngleich Gigabyte für die Aorus Gen4 7000s mit 11,4 mm Bauhöhe bereits Entwarnung gegeben hat. Die Corsair MP600 Pro XT (Test) ist mit 19 mm Höhe inklusive Kühler aber ungeeignet. Auch beidseitig bestückte Module werden unterstützt, doch muss die Höhe oberhalb der Platine weniger als 8 mm und unterhalb der Platine weniger als 2,45 mm betragen. Sony empfiehlt den Einsatz einer SSD inklusive Kühler.

Verwende eine M.2 SSD nicht ohne einen Kühlmechanismus, wie z. B. einen Kühlkörper oder eine wärmeableitende Folie. Deine M.2 SSD wird möglicherweise mit diesen Teilen geliefert. Andernfalls musst du diese separat erwerben

Wie eine kompatible M.2-SSD in der PlayStation 5 zu installieren ist, erklärt Sony auf dem eigenen YouTube-Kanal und alternativ auf der PlayStation-Webseite.

Eine Garantie, dass jede SSDs, die die Anforderungen erfüllt, mit der PlayStation 5 zusammenarbeitet, will Sony abschließend nicht geben – dafür sind die Anforderungen (Schnittstelle, Format) auch zu wenig konkret.

SIE kann nicht garantieren, dass alle M.2 SSD-Geräte, die den beschriebenen Spezifikationen entsprechen, mit deiner Konsole funktionieren, und übernimmt keine Verantwortung für die Auswahl, Leistung oder Verwendung der Produkte von Drittanbietern.

Das Software-Update bietet darüber hinaus unter anderem neue UX-Funktionen und 3D-Audio für integrierte TV-Lautsprecher, die Sony im Blog vorstellt.