eFootball: Pro Evolution Soccer ist unter neuem Namen Free-to-Play

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Konami beerdigt seine erstmals 2001 unter dem Namen „Pro Evolution Soccer“ erschienene Fußballsimulation und hebt mit eFootball einen Nachfolger auf Basis eines Free-to-Play-Modells mit laufenden Updates und neuen Inhalten aus der Taufe. Der alte Name verschwindet mit Einführung des neuen Vertriebsmodells vollständig.

PES mit neuem Vertriebsmodell unter neuem Namen

Die in ihrem Heimatland Japan als „Winning Eleven“ bekannte und hierzulande in aktueller Version unter dem Titel „eFootball PES 2021 Season Update“ firmierende Serie „Pro Evolution Soccer“ erhält einen neuen Namen. Die 1995 erstmals als ISS („International Superstar Soccer“) für SNES und PlayStation sowie Game Boy erschienene Reihe trägt den Präfix „eFootball“ jetzt als offiziellen Titel.

Pro Evolution Soccer heißt zukünftig eFootball (Bild: Konami)

Konami selbst beschreibt den Schritt von „eFootball PES“ hin zu „eFootball“ auf der offiziellen Website des Spiels erst einmal noch verhältnismäßig wenig sagend.

Alles begann mit dem unbändigen Willen, ein revolutionäres Fußballerlebnis zu entwickeln. Unser Anspruch war es, die perfekte Fußballumgebung zu schaffen – vom Rasen auf dem Spielfeld über die Bewegungen der Spieler bis hin zu den Fans auf den Tribünen. Aus „PES“ wird „eFootball“!

Konami

Aber mit einem Namenswechsel allein ist es am Ende nicht getan, wenn der Entwickler eine so große Serie „rebooten“ möchte. So musste auch ein neues Vertriebsmodell her. Zukünftig wird die Simulation in einer kostenlosen Basis-Version angeboten werden.

Free-to-Play und kostenpflichtige DLCs

Die neue Serie, die mit eFootball zu einem Service umgewandelt und kontinuierlich mit Updates und neuen Inhalten aktualisiert werden soll, setzt auf ein Free-to-Play-Modell mit kostenpflichtigen DLCs und Paketen sowie vermutlich ebenfalls mit barer Münze zu bezahlenden zusätzlichen Spielmodi. Solche gibt und gab es zuletzt auch bei PES 2021 und dem Dauerrivalen FIFA 21 und FIFA 22. Weiterhin werden besondere Extras ohne Zahlung tausende von Stunden Spielzeit kosten.

Cross-Gaming mit wenig Inhalten

Die offizielle Roadmap gibt Auskunft darüber, dass eFootball zurzeit im Umfang noch sehr begrenzt ist. Abseits der neuen Engine, welche mit dem Release im Herbst 2021 ausgerollt wird, stehen zu Beginn nur wenige bekannte Fußballvereine, darunter der Deutsche Serienmeister FC Bayern München, der FC Barcelona mit dem sechsfachen argentinischen Weltfußballer Lionel Messi sowie der britische Nobel- und Spitzenclub Manchester United aus der mit Abstand finanzstärksten Liga der Welt, der Premiere League, zur Verfügung.

Die offizielle Roadmap von eFootball (Bild: Konami)

Die sogenannter „Cross-Platform-Matches“ werden nach und nach ihren Weg ins Spiel finden, ohne dabei bereits einen festen Termin zu besitzen. Bereits im Winter möchte Konami das neue eFootball fit für die internationalen eSports-Events machen und die ersten Turniere starten. Bis dahin sollen auch Spieler der mobilen Version auf dem Smartphone und Tablet in das Cross-Gaming mit eingebunden werden.

Im Herbst auf PC, Konsole und Mobile

eFootball soll im Herbst dieses Jahres auf Steam für den Windows-PC, PlayStation 4 und PlayStation 5 (Test), Xbox One und Xbox Series X/S (Test) sowie die mobilen Plattformen Android und iOS erscheinen.

Details zur Monetarisierung der „Fußballsimulation as a Service“ hat der Publisher, der einen ersten Trailer mit denen am Entstehungsprozess beteiligten spanischen Weltmeistern Andrés Iniesta und Gerard Piqué veröffentlicht hat, bislang noch nicht bekanntgegeben.