Cloud-Dienst: Dropbox startet mit Stellenabbau ins neue Jahr

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Dropbox verringert seine Personalstärke: Der Anbieter für Cloud-Speicher wird seine Belegschaft um 315 Mitarbeiter reduzieren, was etwa 11 Prozent der weltweiten Mitarbeiter entspricht. Dies geht aus einem kürzlich veröffentlichten Schreiben des CEO Drew Houston an die Mitarbeiter hervor.

Für betroffene Mitarbeiter soll das Arbeitsverhältnis schon heute um 17:00 Uhr PST enden. Scheidende Mitarbeiter besitzen seiner Aussage nach Anspruch auf, je nach Länge der Betriebszugehörigkeit, Abfindungszahlungen von bis zu drei Monatsgehältern oder auf pauschale Übergangszahlungen sowie auf ein Aktienpaket.

Dropbox für das nächste Wachstum vorbereiten

Als Gründe für die Entlassung nannte der CEO vor allem die „Virtual First“-Richtlinie, welche das Unternehmen zu Sparmaßnahmen zwingen würde. Diese gibt vor, weniger Ressourcen für die Organisation zu benötigen, damit Investitionen generell gesenkt und die frei gewordenen Kräfte in der Produkt-Roadmap eingesetzt werden können. Nur dadurch könne das Unternehmen auf die nächste Wachstumsphase vorbereitet werden, um die in den letzten Monaten vorgestellten Strategien umzusetzen.

Das Schreiben erweckt den Anschein, dass Dropbox sich bereits früher von den Mitarbeitern hätte trennen wollen, das Versprechen Houstons, die Arbeitsplätze bis 2020 zu sichern, dies aber verhinderte. Ihm war es der Aussage nach wichtig, das gegebene Versprechen auch einzuhalten. Die sich jedoch für 2021 bereits jetzt schon ankündigenden Ereignisse sollen ihm dahingehend keine andere Wahl lassen – auch wenn es die für ihn schwierigste Entscheidung in den 14 Jahren als CEO darstelle.

Olivia Nottebohm tritt zurück

Gleichzeitig gab Houston bekannt, dass Olivia Nottebohm von ihrer Rolle als Chief Operating Officer am 5. Februar 2020 zurücktreten wird.