Mad Catz B.A.T. 6+: Modulare Maus richtet sich an Links- und Rechtshänder

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Mad Catz' neueste Maus bietet ein beidhändig symmetrisches Design mit modularen Seitenteilen und alternativem Rücken gepaart mit klassischer High-End-Hardware. Verfügbar werden soll die B.A.T. 6+ Ende Februar 2021, Angaben zur unverbindlichen Preisempfehlung bleibt der Hersteller allerdings noch schuldig.

Modulare Symmetrie für Rechts- und Linkshänder

Hauptaugenmerk der durchschnittlich großen und mit 115 Gramm verhältnismäßig schweren Fledermaus sind die insgesamt sechs im Lieferumfang enthaltenen Module. Konkret handelt es sich um zweimal je zwei Seitenteile und zwei verschiedene Handballenauflagen. Ab Werk bietet das Eingabegerät flach abfallende Flanken, während das zusätzliche Modulpaar eine Daumen- respektive Fingerauflagefläche bietet. Eben jene erinnern optisch an Flügel und geben der Maus mutmaßlich ihren Namen. Beim alternativen Rücken handelt es sich um eine erhöhte, voluminösere Variante des Standard-Moduls.

Neue Schalter und bewährte Sensorik

Eine weitere Besonderheit gibt es überdies bei den Schaltern. Anstelle der bei vergleichbaren Mäusen zumeist verwendeten Omron-Taster setzt der Hersteller wie schon zuvor bei der Mojo M1 auf eine Eigenkreation namens Dakota. Beworben wird dabei obligatorisch eine geringere Verzögerung von konkret 2 Millisekunden, deutlich relevanter ist aber potentiell der bessere Schutz vor ungewollten Doppelklicks: Mad Catz will das normalerweise nötige Entprellen durch zwei Kontaktpunkte umgehen. Langzeiterfahrungen zu den Dakota-Schaltern gibt es bislang allerdings noch nicht.

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Mad Catz B.A.T. 6+

Mad Catz B.A.T. 6+

Mad Catz B.A.T. 6+

Mad Catz B.A.T. 6+

Mad Catz B.A.T. 6+

Mad Catz B.A.T. 6+

Mad Catz B.A.T. 6+

Mad Catz B.A.T. 6+

Beim Sensor setzt Mad Catz auf PixArts optischen PMW-3389. Der altbekannte Sensor kommt bereits seit Jahren zum Einsatz und bietet nach wie vor erstklassige Präzision. Der Hersteller vermarktet die B.A.T. 6+ darüber hinaus mit einer USB-Abfragerate von 2.000 Hertz, doch hier ist Vorsicht geboten: Bisherige Mad-Catz-Mäuse erreichten Frequenzen oberhalb der 1.000 Hertz nur durch mehrere USB-Endpunkte und folglich mehrere Funkverbindungen, die jedoch untereinander nicht synchronisiert waren. Somit lagen zwar tatsächlich – annähernd – 2.000 respektive 3.000 Hertz an, in der Praxis fanden sich aber nur Nach- und keine Vorteile. Für die B.A.T. 6+ wird mutmaßlich das gleiche gelten.

Darüber hinaus bietet das neue Eingabegerät einen internen Speicher für fünf Profile, die per Mad Catz' neuer Maus-Software namens „Cyborg Engine“ konfiguriert werden können. Auch die RGB-Beleuchtung, die sich in Schlitzen an Seiten der B.A.T. 6+ findet, kann über diesen Weg nach Belieben eingestellt werden.

Mad Catz B.A.T. 6+

Ergonomie:
Symmetrisch (Beidhändig)

Sensor:
PixArt PMW-3389
Optisch

Auflösung:
100 – 16.000 cpi
5 Stufen

Geschwindigkeit:
11,4 m/s

Beschleunigung:
490 m/s²

USB-Abfragerate:
2.000 Hz

Primärtaster:
Mad Catz Dakota, 60 mio. Klicks

Anzahl Tasten:
8
Oberseite: 4
Linksseitig: 2 Rechtsseitig: 2

Sondertasten:
Mausrad
cpi-Umschalter

Software:
5 Profile
vollständig programmierbar
Makroaufnahme
Interner Speicher: 5 Profile

Beleuchtung:
Farbe: RGB, 1 adressierbare Zone
Modi: Atmend, Wellen, Farbschleife

Gehäuse:
125 × 66 × 42 mm
Hartplastik, Beschichtung
Größe variabel

Gewicht:
115 Gramm (o. Kabel)

Anschluss:
USB-A-Kabel, 1,80 m, umwickelt

Preis: