Thermaltake Toughliquid: Zwei neue AiO-Kühler starten mit mehr Kühlfläche

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Einen weiteren Vorgeschmack auf das Produktjahr 2021 gewährt Thermaltake noch vor der digitalen CES. Das florierende Segment der All-in-One-Wasserkühlungen wird um gleich zwei Modellreihen ergänzt, die unter der Bezeichnung Toughliquid Ultra und Toughliquid ARGB Sync firmieren. Im ersten Quartal 2021 soll der Verkauf starten.

Ein geänderter Wärmetauscher bietet mehr Lamellen

Mit den CPU-Luftkühlern der Toughair-Familie hatte Thermaltake jüngst vorgelegt, bevor der Hersteller mit Toughliquid Ultra und Toughliquid ARGB Sync die nächste Generation Flüssigkeitskühler für Prozessoren noch vor dem Messeauftritt mit ersten Details enthüllt. Zuvorderst warten beide Neuheiten mit einem im Vergleich zu den TH- und Floe-AiOs überarbeiteten Radiator auf, der über eine geänderte Struktur und einem optimierten Abstand der Finnen zueinander mehr Kühlfläche als bisher bieten soll.

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Thermaltake Toughliquid Ultra

Thermaltake Toughliquid Ultra

Thermaltake Toughliquid ARGB Sync

Thermaltake Toughliquid ARGB Sync

Je nach Ausführung werden Toughliquid Ultra und Toughliquid ARGB Sync wie üblich wahlweise mit einem 240, 280 oder 360 mm großen Wärmetauscher angeboten. Je nach Modell sorgen zwei beziehungsweise drei Lüfter für den Luftaustausch.

Toughliquid Ultra mit schnelleren „Turbo“-Lüftern

Während bei den All-in-One-Kühlern der voraussichtlich günstigeren Toughliquid-ARGB-Sync-Serie langsamer drehende Lüfter des Typs Toughfan 12 (240er und 360er-AiO) oder Toughfan 14 (280er-AiO) werksseitig verbaut sind, die in der Spitze mit 2.000 U/min arbeiten, kommen bei der auf eine höhere Leistung ausgelegten Toughliquid-Ultra-Modellreihe die Performance-Ventilatoren Toughfan 12 Turbo zum Einsatz. Diese können bei einer gesteigerten Maximaldrehzahl von 2.500 statt 2.000 U/min. eine hohen statischen Druck aufbauen.

Ultra mit LC-Display, ARGB Sync mit LEDs im Pumpendeckel

Auch hinsichtlich der Pumpeneinheit unterscheiden sich Toughliquid Ultra und ARGB Sync. Nach aktuellem Kenntnisstand technisch gleichgestellt, verfügt die Ultra-AiO über ein 2,1 Zoll großes LC-Display im Pumpendeckel. Dieses kann in Echtzeit Statusinformationen wie Temperatur oder Spannung der CPU abbilden, aber auch via Software individuell erstellte Grafiken und Bildern darstellbar. Im Gegensatz dazu besitzt die kosteneffizientere Toughliquid ARGB Sync über der Pumpeneinheit mit Kupferboden eine Abdeckung mit sechs adressierbaren Leuchtdioden.

Thermaltake Toughliquid ARGB Sync (Bild: Thermaltake)
Thermaltake Toughliquid Ultra (Bild: Thermaltake)

Darüber hinaus lässt sich die Ausrichtung nun frei wählen, denn der Pumpendeckel kann nach eigenem Ermessen stufenlos justiert werden. Statt einer externen Bedieneinheit für die Beleuchtung, hat Thermaltake bei der Toughliquid ARGB Sync die manuelle Steuerung von Leuchtkraft und Effekten in die Pumpeneinheit verlagert. Ein automatischer Abgleich mit bestehenden RGB-Komponenten ist mittels der ebenfalls überarbeiteten hauseigenen Software „TT RGB Plus 2.0“ weiterhin möglich.

Display hebt Einstiegspreis von 120 auf 210 USD

Im ersten Quartal plant Thermaltake den Marktstart beider CPU-Kühler. Vorerst sollen Toughliquid Ultra und ARGB Sync in einem nicht näher eingegrenzten Zeitraum in Nordamerika und Kanada den Handel erreichen. Der Einstiegspreis soll bei knapp 120 US-Dollar für das günstigste ARGB-Sync-Modell liegen. Für 130 und 150 US-Dollar sollen Varianten mit 280-mm- beziehungsweise 360-mm-Wärmetauscher in den Verkauf kommen. Die Ultra-Familie startet hingegen bei kostspieligeren rund 210 US-Dollar für den Ableger mit 240 mm großem Radiator, der 360er-Ableger soll zirka 240 US-Dollar kosten.