Trotz Corona-Krise: Portugal hat den Feriensommer noch nicht abgeschrieben

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Portugals Wirtschaft lebt vom Tourismus. Fast 30 Millionen besuchen jedes Jahr das Land. Darum hofft die Ferienindustrie auf ein schnelles Ende der Corona-Reisebeschränkungen. Im Juni will man wieder Gäste empfangen.

“Wir gehen davon aus, dass ab Juni wieder ausländische Touristen in die Algarve kommen. Nicht so viele wie im Vorjahr, aber sie werden kommen.” João Fernandes, der Leiter des Tourismusverbands der portugiesischen Ferienregion Nummer eins gibt sich optimistisch. “Wir planen bereits mit unseren einheimischen und internationalen Partnern, dass dann alles sicher ist.”

Der Tourismuschef kann auch nicht anders: Von rund 20 Millionen Besuchern in der Algarve kamen 2019 rund 15 Millionen aus dem Ausland. Ohne Touristen könnte die Region ganz im Süden des Landes wirtschaftlich kaum überleben; zu viele direkte und indirekte Arbeitsplätze hängen davon ab.

Doch nicht nur der Algarve, ganz Portugal droht ohne Touristen ein wirtschaftlicher Kollaps: In dem Land, das kaum über nennenswerte Industrien verfügt, macht der Tourismus rund 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Im vergangenen Jahr verzeichnete Portugal rund 27 Millionen Feriengäste; seit der Schuldenkrise ist der Tourismus immer wichtiger, sind die Besucherzahlen immer mehr geworden.

João Fernandes, Leiter des Tourismusverbands Algarve

Sollten die jetzt nur um ein Viertel sinken, ginge die Wirtschaftsleistung um mindestens 2,9 Prozent zurück, hat die staatliche Statistikbehörde ausgerechnet. Andere Prognosen gehen von bis zu sechs Prozent aus. Katastrophale Aussichten für einen Wirtschaftsbereich, vom dem etwa 100.000 Unternehmen – vor allem kleine und mittelständische – sowie rund 400.000 direkte Arbeitsplätze abhängen.

Stillstand seit März

“Bei uns steht seit Mitte März alles still”, klagt Daniela Tomé, die Chefin des Reisebüros Magnificat Tours. Ihre Angestellten musste sie in Kurzarbeit schicken, den Unternehmern, mit denen sie zusammenarbeitet, kann sie keine Aufträge mehr geben. Ihr Reisebüro hat sich auf Individualtouristen und Reisegruppen spezialisiert, vor allem in den katholischen Wallfahrtsort Fátima in der Landesmitte.

Doch die große Wallfahrt am 13. Mai, zu der oft Hunderttausende kommen, wird nicht stattfinden. Niemand will, niemand darf nach Fátima. “2020 wird für uns fast ein Totalausfall”, erklärt Daniela Tomé. Die Hotels in Fátima stehen leer, selbst Geschäfte, die religiöse Artikel verkaufen, sind geschlossen. “Bestenfalls dürfte das Geschäft im Herbst wieder anlaufen, wahrscheinlich aber erst im nächsten Jahr.”

Für Daniela Tomé vom Reisebüro Magnificat Tours dürfte das Jahr 2020 zu einem Totalausfall werden.

Die Regierung, die relativ früh sehr strenge Coronavirusmaßnahmen ergriffen hatte, lockert jetzt die Vorschriften. Spätestens Anfang Juni sollen Restaurants und Hotels wieder öffnen, so bald wie möglich die Touristenflieger wieder starten. Um Vertrauen aufzubauen, hat die staatliche Tourismusbehörde ein Hygiene-Siegel geschaffen, dass sie an Tourismusunternehmen verleiht.

“Wir arbeiten gerade ein Handbuch für den Wirtschaftsbereich aus, damit alle Hygiene- und Abstandsvorschriften eingehalten werden”, sagt der Algarve-Tourismuschef Fernandes. Auch die Einführung eines sogenannten Urlaubspasses, für den Besucher vor der Reise auf Covid-19 getestet werden könnten, werde geprüft. Trotzdem stehen noch viele Fragezeichen vor einem möglichen Portugal-Urlaub: Ab wann werden die noch gesperrten Strände wieder freigegeben? Wie sollen Touristen dort die vorgeschriebenen zwei Meter Abstand halten? Wie viele Urlauber dürfen in ein Mietauto oder in ein Ausflugsboot? Und wer soll das alles kontrollieren?

Aufklärung und Eigenverantwortung

“Wir können und wollen ja nicht einen Polizisten für jeden Besucher an die Strände stellen”, betont João Fernandes. Stattdessen verweist er auf die bisherigen Erfolge Portugals bei der Pandemieeindämmung. Im ganzen Land gab es bis jetzt nur wenig mehr als 1000 Coronovirus-Tote, in der Ferienregion Algarve sogar nur ein gutes Dutzend.

Der Wallfahrtsort Fátima wird dieses Jahr für Pilger und Touristen gesperrt sein.

“Wir werden weiter auf umfassende Gefahrenaufklärung setzen und auf das Verantwortungsbewusstsein der Einheimischen und der Besucher.” Außerdem würden die jetzt beschlossenen Lockerungsmaßnahmen von der Regierung alle zwei Wochen überprüft und notfalls angepasst werden. Portugal sei also bereit für einen Sommer mit Touristen.

Auch die Hotels beginnen, wieder auf Normalbetrieb umzuschalten. Sie melden erste Buchungszunahmen aus dem Ausland, besonders für Juli und August, die Hauptreisezeit in Portugal. Die Regierung setzt jedoch anscheinend vor allem auf den Binnentourismus, fordert schon jetzt die Portugiesen auf, den Sommerurlaub 2020 im eigenen Land zu verbringen. Im Augenblick haben sie dazu noch keine Alternative; die Landesgrenzen sind mindestens bis zum 14. Mai geschlossen, die Auslandsflüge auf ein Minimum herabgesetzt.

Da können sich viele nicht vorstellen, dass der Touristenrummel im Land vielleicht schon im Juni wiederbeginnen soll. Selbst die Reisebürodirektorin Daniela Tomé hat ihre Zweifel: “Menschen im Urlaub neigen dazu, es mit Vorschriften nicht so genau zu nehmen und manchmal über die Stränge zu schlagen.” Eine zu schnelle Rückkehr zum Massentourismus könnte Portugals bisherige Erfolge bei der Covid-19-Bekämpfung zunichte machen und in eine neue Katastrophe führen – ganz egal, wie wichtig die Neuöffnung für die Tourismusindustrie des Landes sein mag.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Österreich öffnet Grenze zu Deutschland

    Die österreichische Bundesregierung hat verkündet, dass die Grenze zu Deutschland am 15. Juni geöffnet werden soll. Der Tourismus in Österreich stand aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt praktisch still. Am 29. Mai dürfen Hotels und Berherbergungsbetriebe in Österreich wieder öffnen. Der österreichische Tourismus ist stark abhängig von Gästen aus Deutschland.


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    Saisonstart auf den Nordsee-Inseln

    Borkum, Juist (Foto) und die anderen ostfriesischen Inseln freuen sich über die Rückkehr der Touristen. Von einem kleinen “Run” ist die Rede. Seit Montag (11.5.) sind Übernachtungen in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen in ganz Niedersachsen wieder erlaubt. Urlauber müssen mindestens eine Woche bleiben. Tagestouristen und Hotelübernachtungen sind allerdings weiter untersagt.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Weimar erlaubt wieder Außengastronomie

    Die Thüringer sind Vorreiter. Als erste Stadt in Deutschland haben in Weimar Restaurants und Cafés wieder geöffnet. Seit Mittwoch (06.05.) sitzen die Menschen bei Kaffee oder Bier in der Sonne und genießen – bei Einhaltung der Abstandspflicht – den Schritt zurück zur Normalität. Auch in den anderen Bundesländern nehmen bis Ende Mai Restaurants und Hotels ihren eingeschränkten Betrieb wieder auf.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Reisen innerhalb Europas bald möglich?

    Urlauber können im Sommer unter Umständen auch auf die Balearen oder die griechischen Inseln reisen. “Wenn es dort kaum noch Neuinfektionen gibt und die medizinische Versorgung funktioniert, könnte man auch über einen Sommerurlaub dort nachdenken”, sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Thomas Bareiß dem “Tagesspiegel”. Fernreisen fielen in diesem Sommer aber vermutlich eher aus.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Prosit! Bayerns Biergärten öffnen wieder

    Am 18. Mai ist die Corona-Zwangspause für Bayerns Außengastronomie beendet, sprich: die Biergärten wieder öffnen. Natürlich unter strengen Auflagen, Kellner müssen z.B. Masken tragen. Am dem 25. Mai folgt die Innengastronomie, also Restaurants und Wirtshäuser, mit begrenzter Gästezahl. Ab 30. Mai ist auch der Betrieb von Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen in Bayern wieder erlaubt.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Urlaubssaison an der Ostsee beginnt

    Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland, das sich wieder für Touristen aus ganz Deutschland öffnet: Ab 25. Mai können sie wieder in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen übernachten. 60 Prozent der Bettenkapazität werden dafür freigegeben. Damit kann mit den Pfingstferien die Tourismus-Saison in so beliebten Urlaubsregionen wie der Ostsee und der Mecklenburgischen Seenplatte starten.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Verbotene Stadt in Peking öffnet wieder

    Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Pekings kann nach monatelanger Schließung wegen der Corona-Krise wieder besichtigt werden. Ab Freitag (1.5.) dürfen Besucher unter strengen Sicherheitsauflagen wieder in die Palastanlage auf dem Tiananmen-Platz. Statt der vorher üblichen 80.000 Besucher sollen maximal 5000 Gäste täglich eingelassen werden.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Bundesregierung verlängert weltweite Reisewarnung für Touristen

    Deutschland hat am Mittwoch (29.04.) die weltweite Reisewarnung wegen der Coronavirus-Krise bis mindestens 14. Juni verlängert. Das Auswärtige Amt erklärte, dass “weiterhin mit starken und drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen” sei.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Hotels und Gaststätten in Österreich werden wieder geöffnet

    In Österreich dürfen Hotels und Beherbergungsbetriebe ab 29. Mai wieder öffnen. Das teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger am Dienstag (28.04.) mit. Bereits am 15. Mai dürfen Gastronomiebetriebe mit neuen Regeln ihre Türen öffnen. Mit maximal vier Erwachsene pro Tisch und einem Mindestabstand von einem Meter zwischen den Tischen. Das Personal müsse bei der Arbeit einen Mundschutz tragen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Gastronomen warnen mit leeren Stühlen

    Gastronomen haben an zentralen Orten in Deutschland wie hier in Düsseldorf leere Stühle aufgestellt, um auf ihre Situation in der Corona-Krise hinzuweisen. “Ohne direkte Finanzhilfen werden es die meisten unserer Betriebe nicht schaffen”, sagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes. Es “werden zunehmend auch Lieferanten und Partner tiefer in die Krise reingezogen.”


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Reisen zwischen Österreich und Deutschland bald wieder möglich

    Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ist zuversichtlich, dass die Grenze zwischen Österreich und Deutschland auch für Touristen bald wieder geöffnet wird. Beide Länder seien bei der Eindämmung des Coronavirus auf einem guten Weg, sagte Kurz am Mittwoch (22.04.) in der ARD. Dies sei die Voraussetzung für ein Wiederaufleben des Tourismus. Einen genauen Zeitpunkt für Grenzöffnungen nannte er nicht.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Im Sommer noch keine normale Urlaubssaison

    “Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können. Das wäre nicht zu verantworten”, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Dienstag (21.04.) Er schloss dabei aber nicht aus, dass die Grenzen für Touristen vor dem Sommer wieder geöffnet werden und Urlaubsreisen mit gewissen Einschränkungen möglich werden.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Münchener Oktoberfest fällt aus

    Das Oktoberfest fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter gaben die Entscheidung am Dienstag (21.04.) bekannt. ”Es tut uns weh, es ist unglaublich schade”, sagte Söder. Aber in Corona-Zeiten wäre die Ansteckungsgefahr auf dem Volksfest mit jährlich etwa sechs Millionen Besuchern zu groß.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Schleswig-Holstein hofft auf Sommertourismus

    Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hofft auf eine Neubelebung des Tourismus an der Nord- und Ostsee im Sommer. Trotz der Corona-Krise habe er das touristische Sommergeschäft “auf jeden Fall nicht abgeschrieben”, sagte Günther (19.04.). In drei Schritten könnte zuerst der Besuch in Zweitwohnungen, danach in Ferienwohnungen und zuletzt in Hotels wieder ermöglicht werden.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Schlechte Aussichten für Tourismus

    Nach den Regierungsbeschlüssen (15.04.) sollen Menschen in Deutschland weiter auf private Reisen verzichten. Die weltweite Reisewarnung wird aufrechterhalten. Übernachtungsangebote gibt es nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke. Auch Restaurants bleiben für ungewisse Zeit geschlossen. Der Tourismus gehört zu den Branchen, die in der Corona-Krise am härtesten betroffen sind.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    US-Einreisestopp aus Europa bleibt vorerst bestehen

    Der Einreisestopp der USA für Ausländer aus Europa bleibt vorerst bestehen. Italien und Spanien gehe es in der Corona-Krise noch immer nicht gut und Frankreich habe gerade erst Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verlängert, sagte US-Präsident Donald Trump am Montag (13.04.). Der Einreisestopp bleibe in Kraft, bis es den Ländern besser gehe, sagte Trump.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Mallorca bangt um den Sommer

    Hotels, Cafés und Andenkenläden sind geschlossen. Vor dem Königspalast in Palma (Bild) ist es ungewöhnlich leer. Die Ostersaison auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca ist ausgefallen. Der mallorquinischen Hotelverband befürchtet nun, dass wegen der unsicheren Situation in den Hauptquellmärkten Deutschland und Großbritannien einige Hotels selbst in der Hauptsaison geschlossen bleiben werden.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Weitere Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt

    Bis Sonntag (5.4.) sind laut Bundesregierung 205.000 Reisende zurückgeholt worden. Zuletzt starteten Flugzeuge aus Peru und Kolumbien. Mehr als 40.000 Deutsche sitzen noch im Ausland fest. Außenminister Heiko Maas erklärte auf Twitter. ”Wir bleiben am Ball! Wir werden uns weiter um Lösungen bemühen für die Reisenden, die noch nicht zurückkehren konnten.”


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Neuseeland lässt Touristen ausreisen

    Tausende wegen der Coronavirus-Krise in Neuseeland festsitzender Ausländer werden ab Freitag den Pazifikstaat verlassen können. Am Donnerstag kündigte die Neuseeländische Regierung an, die “sichere und geordnete Ausreise von Zehntausenden” Gestrandeter zu ermöglichen. Zuvor hatte sie Rückholflüge ausländischer Regierungen gestoppt.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Zeichen der Hoffnung

    Eine Lichtinstallation am Matterhorn setzt ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung im Kampf gegen den Coronavirus. Auch an viele andere touristischen Wahrzeichen überall auf der Welt werden aufmunternde Botschaften projiziert. “Bleibt sicher”, “Bleibt zuhause” war am Montagabend auf der Großen Pyramide in Gizeh nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo zu lesen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Rückholaktion dauert noch mindestens zwei Wochen

    Die Rückführungen für im Ausland gestrandete Deutsche dauert an. Bisher wurden Hauptreiseziele wie Ägypten oder Marokko angeflogen. „Schwieriger wird es bei Ländern, die nur kleine Gruppen von versprengten Abenteuerurlaubern haben“, sagte der Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amtes. So müssen etwa Touristen von den pazifischen Inseln erst in Neuseeland zusammengezogen und dann ausgeflogen werden.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Thailand schließt die Grenzen

    Nach langem Zögern hat Thailand seit Donnerstag (26.03.) seine Grenzen geschlossen. Die Behörden hatten die Entscheidung hinausgezögert, um den Tourismussektor zu schonen. Jetzt herrscht der Ausnahmezustand in dem südostasiatischen Urlauberland und zehntausende Touristen sitzen fest. Die Bundesregierung organisiert bisher keine Rückholaktion, da Thailand nicht als Risikoregion gilt.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Riesige Rückholaktion

    Das Auswärtige Amt erklärte am Mittwoch (25.03.), es habe gemeinsam mit den Reiseveranstaltern mehr als 150.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt. Der Reiseveranstalter TUI ergänzte, fast 95 Prozent der Touristen, die wegen der Corona-Pandemie fest saßen, seien wieder in Deutschland. Vor allem aus Ägypten, Spanien, Portugal und von den Kapverdischen Inseln wurden sie ausgeflogen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Reisewarnung verlängert

    Die Warnung vor Reisen ins Ausland gilt Außenminister Heiko Maas zufolge bis Ende April. “Sie umfasst also auch die Osterferien”, stellt er auf Twitter klar. “Bleiben Sie zu Hause! Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!”, appelliert er an die Bevölkerung. Auch viele Reiseveranstalter haben ihren Reisestopp bis Ende April verlängert. Gebuchte Reisen würden kostenlos storniert.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    EU zahlt für Rückkehr nach Europa

    Die EU-Kommission unterstützt die Heimkehr von Zehntausenden Fernreisenden nach Europa. Sie will einen großen Teil der Kosten tragen, da die meisten Flugverbindungen gestrichen wurden. “Wir sind dazu da, ihnen bei dieser Rückkehr zu helfen”, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Afrikas Maßnahmen gegen die Pandemie

    Auch afrikanische Staaten haben zahlreiche Regelungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angeordnet. So verbietet Südafrika Menschen den Zugang ins Land, die aus Risikogebieten kommen. Nigeria überprüft die Temperatur von Reisenden an Flughäfen, Häfen und Grenzen. Kamerun schließt seine Grenzen auf unbestimmte Zeit.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Australien verbietet Auslandsreisen

    Die australische Regierung untersagt ihren Bürgern alle Auslandsreisen bis auf unbestimmte Zeit. Der Premierminister Scott Morrison rief zudem alle Australier auf, die sich im Ausland aufhalten, in ihr Heimatland zurückzukehren. Eine 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle in das Land einreisende Menschen gab es schon vorher. Auch hier ist es in den Städten ruhig geworden.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Tourismus in Deutschland gestoppt

    Die Coronavirus-Krise trifft Reisende und die Tourismusbranche mit voller Wucht. Mehrere Veranstalter, auch Tui, sagten Reisen ab, einige Airlines stellen den Betrieb ein. Bund und Länder beschlossen, das Übernachtungsangebot soll nur noch zu “notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken” genutzt werden. Deutsche sollen “keine Urlaubsreisen mehr ins In- und Ausland unternehmen”.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    EU-Außengrenzen geschlossen

    Am Dienstag hat die EU ihre gesamten Außengrenzen für 30 Tage geschlossen. Auch der Schengenraum – zu dem auch mehrere Nicht-EU-Staaten gehören – lässt die Schlagbäume runter.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Deutschland holt Reisende zurück ins Land

    Mehr und mehr Staaten schotten sich ab, viele Flüge fallen aus. Mit Sonderflügen wollen die Lufthansa und ihre Tochter Eurowings bis zu 6500 gestrandete Urlauber aus der Karibik, von den Kanaren und aus Mallorca zurück nach Deutschland bringen. In Marokko kommt die Bundesregierung deutschen Touristen zur Hilfe, die dort wegen gestrichener Rückflüge festsitzen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Norddeutsche Inseln für Touristen gesperrt

    Ob Spiekeroog, Sylt oder Rügen: Urlaub auf den norddeutschen Inseln in der Nord- und Ostsee ist seit Montag nicht mehr möglich. Wer sein Quartier bereits bezogen hat, wird gebeten, wieder nach Hause zu fahren. Grund für diese Maßnahme ist, dass die Gesundheitssysteme der Inseln nicht auf eine große Zahl Infizierter vorbereitet sind. Für den Festland-Tourismus sollen Regelungen folgen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Deutschland schließt teilweise seine Grenzen für Reisende

    Deutschland hat am Montagmorgen (16.03.2020) Einreisekontrollen an den Grenzen zu den fünf Nachbarländern Frankreich, Dänemark, Luxemburg, Österreich und der Schweiz eingeführt. Grenzübertritte werden auf das strikt Notwendige zurückgefahren. Der Warenverkehr darf weiter passieren, so auch Pendler, nicht aber Reisende ohne triftigen Grund. Die Dauer der Maßnahmen ist noch offen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Disneyland Paris schließt

    Disneyland Paris und Disney World in Florida sind bis auf Weiteres geschlossen. Die Disney Cruise Line hat ihre Kreuzfahrten ausgesetzt. Das Unternehmen sagte, die Entscheidung sei “in großer Vorsicht” getroffen worden, um Gäste und Mitarbeiter zu schützen. Die bereits geschlossenen Parks in Tokio, Hongkong und Shanghai bleiben nach Angaben des Unternehmens ebenfalls zu.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Österreichische Skigebiete beenden die Saison vorzeitig

    Alle Skigebiete in den österreichischen Bundesländern Salzburg und Tirol beenden die Wintersaison vorzeitig. Der Betrieb der Seilbahnen wird ab Sonntag (15.3.2020) eingestellt. Hotels und Unterkünfte werden ab Montag geschlossen. Die Landesregierungen sagten, dass dadurch die Ausbreitung des Coronavirus im Alpenland verlangsamt werden soll.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    USA: Einreisestopp für Europäer

    Die USA verhängen wegen der Ausbreitung des Coronavirus für 30 Tage ein allgemeines Einreiseverbot für Menschen aus Europa. Das Einreiseverbot trat am Freitag (13.03.2020) um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft. Es gilt nicht für US-Bürger mit Europa-Aufenthalt, die negativ auf den Erreger getestet wurden.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Indien verhängt Einreisesperre

    Indien hat alle Touristenvisa wegen des Coronavirus für einen Monat lang für ungültig erklärt. Nur Reisende, die bereits im Land sind, dürften weiter bleiben, hieß es am Mittwoch (11.03.2020) aus dem indischen Gesundheitsministerium. Die Einreisesperre solle vorerst bis zum 15. April dauern.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    China schließt Zugang zum Mount Everest

    Die Besteigung des Mount Everest über die Nordseite ist von chinesischen Behörden verboten worden. Die dafür notwendigen Genehmigungen für Expeditionen auf den höchsten Berg der Welt wurden am Donnerstag (12.03.2020) zurückgezogen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Italien zunehmend isoliert

    Österreich hat ein Einreiseverbot für Personen aus Italien verhängt. Nur wer ein ärztliches Attest vorweisen kann, darf ins Land. Auch Slowenien hat seine Grenze geschlossen. Albanien verbietet den Flug- und Fährverkehr. Bis zum 3. April haben viele Airlines ihre Italienflüge gestrichen. Deutschland, Großbritannien und Irland verschärften ihre Reiseempfehlungen und riefen zur Ausreise auf.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Mittelmeer-Kreuzfahrten eingestellt

    Die Reederei Costa Crociere streicht vorerst alle Kreuzfahrten im Mittelmeer. Die Reisen werden bis zum 3. April ausgesetzt, wie das italienische Unternehmen am Dienstag (10.03.) mitteilte. Die Maßnahme betrifft tausende Reisende. Schiffe, die noch im Mittelmeer unterwegs seien, würden italienische Häfen nur anlaufen, um Passagiere von Bord gehen zu lassen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Reichstagskuppel für Besucher geschlossen

    Die Kuppel und die Dachterrasse des Reichstagsgebäudes sind seit Dienstag (10.03.2020) bis auf weiteres für den Besucherverkehr geschlossen, um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Die begehbare Kuppel und die Dachterasse werden nach Angaben des Bundestags jedes Jahr von mehr als zwei Millionen Menschen besucht.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Wintersportsaison in Italien vorzeitig beendet

    Alle Skianlagen in Italien sind seit Dienstag (10.03.2020) wegen der Corona-Krise geschlossen. Zuvor hatten sich schon Hoteliers und Seilbahnbetreiber in Region Südtirol (Bild) verpflichtet, ihre Anlagen zu schließen. Südtirol ist bei Wintersporttouristen aus Deutschland und Osteuropa besonders beliebt. Die Schließung gilt mindestens bis zum 3. April.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Reisewarnungen und Grenzkontrollen

    Wegen der Coronavirus-Epidemie verstärken Tschechien (Bild) und Polen ihre Kontrollen an der Grenze zu Deutschland. Dabei werden seit Montag (09.03.2020) stichprobenartig Temperaturmessungen vorgenommen. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in Risikogebiete. Umgekehrt müssen Flugreisende aus China, Japan, Südkorea, Iran und Italien bei der Einreise nach Deutschland mit Kontrollen rechnen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Italien in der Krise

    Die italienische Regierung erließ am Sonntag (08.03.2020) ein Ein- und Ausreiseverbot für die mehr als 15 Millionen Einwohner der Regionen in Norditalien, zu denen auch die Wirtschaftsmetropole Mailand und der Touristenmagnet Venedig (Bild) gehören. Außerdem sind kulturelle, sportliche und religiöse Veranstaltungen verboten. Museen, Kinos und Theater bleiben landesweit geschlossen.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Kreuzfahrten als Risikofaktor

    Immer wieder werden Kreuzfahrtschiffe unter Quarantäne gestellt oder beim Anlegen gehindert. Nach Absagen in Thailand und Malaysia darf die Costa Fortuna (Bild) mit 2000 Reisenden, darunter 64 Italienern, in den Hafen von Singapur. In Oakland, Kalifornien müssen 2000 Passagiere und 1100 Crewmitglieder der Grand Princess in Quarantäne, weil 19 von ihnen positiv auf COVID-19 getestet wurden.


  • Tourismus: Die Corona-Krise und ihre weitreichenden Folgen

    Asien befürchtet drastische Einbußen

    Sehenswürdigkeiten in Asien leiden besonders unter den Reisebeschränkungen für Chinesen. So melden Hotspots wie der Senso-ji Tempel (Bild) in Tokio und die Tempelanlagen von Angkor Wat in Kambodscha starke Besucherrückgänge. Das Tourismus-Ministerium in Thailand meldete am Montag (09.03.2020) für Februar einen Einbruch von 44 Prozent. Der Tourismus beträgt 11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

    Autorin/Autor: Andreas Kirchhoff, Susan Bonney-Cox