Internationaler Katzentag: Schnurrend die Welt erobern

0
43

Im jährlichen Reigen der Gedenktage ist der 8. August den Katzen gewidmet – und zwar nicht nur den haarigen Stubentigern. Auch in Videos und im Kino haben es die Schnurrer schon weit gebracht.

  • Elf Kult-Katzen

    Frech, fett und faul

    Den fetten Kater Garfield gibt es seit 1978. Er lebt mit dem dümmlichen Hund Odie und dem Außenseiter Jon zusammen. Die beste Umgebung für eine gelangweilte, zynische Katze: Jon und Odie bekommen es nämlich immer ab, wenn Garfield etwas nicht passt. 2004 kommt der lasagnesüchtige Kater ins Kino, zwei Fortsetzungen folgen.

  • Elf Kult-Katzen

    Widerstand ist zwecklos

    Er führt die schwierigsten Aufträge aus, er bringt die miesesten Typen zur Strecke. Er ist edler spanischer Herkunft, er ist schnell, seine Krallen sind scharf wie Rasierklingen. Er ist “Der gestiefelte Kater” und das Einzige, was ihn umhaut, ist, wenn er ein Fellknäuel ausspeien muss. Seine Rolle in den “Shrek”-Filmen war so erfolgreich, dass er sogar einen eigenen Spielfilm bekommen hat.

  • Elf Kult-Katzen

    Katzen brauchen furchtbar viel Musik

    1970 erobert die feine, alleinerziehende Katzendame Duchesse mit ihren drei Kindern die Kinoleinwände. Sie stoßen auf den Straßenkater Thomas O’Malley und einen wilden Haufen Jazz-verrückter Katzen. Natürlich geht es in dem Disney-Streifen “Aristocats” um einen Bösewicht, viel Jazzmusik und natürlich Mondschein und Liebe im Paris der 1920er Jahre.

  • Elf Kult-Katzen

    Cats and Drugs and Rock’n’Roll

    Fritz the Cat ist in den 1970ern Kult. Diese Anarcho-Katze stammt aus der Feder von Comiczeichner Robert Crumb: Ein sex- und drogensüchtiger Kater, der sich saufend und kiffend durchs Leben schlägt, Sexparties feiert und schließlich zum Bombenleger wird. 1971 wird der Comic-Strip verfilmt. Es ist der erste Zeichentrickfilm überhaupt, in den man erst ab 18 darf.

  • Elf Kult-Katzen

    Die schlechtgelaunteste Katze ever

    Was wäre das Netz ohne Katzencontent? Die berühmteste Web-Katze “Grumpy Cat” (mürrische Katze) verdankt ihren Gesichtsausdruck einem genetischen Defekt. Was in ihrem Fall Glück gebracht hat: Grumpy ist ein Internet-Hype, ihre Besitzer sind durch die Vermarktung reich geworden. Die Katze wird mit Preisen überhäuft, unter anderem für das “Meme of the Year 2013”.

  • mehr

    Elf Kult-Katzen

    …und hier die Luxusvariante

    Choupette ist Karl Lagerfelds Muse. Wo er ist, ist die feine Dame auch. Im extra für sie gestylten Transport-Täschchen, mit zwei Zofen, einem Koch und einem Bodyguard. Choupette modelt, twittert und führt ein ganz normales Luxusleben. Eine It-Cat eben.

  • Elf Kult-Katzen

    Eine tragische Figur

    Kater Sylvester hat nur ein einziges Ziel: den kleinen gelben Kanarienvogel Tweety zu fangen und zu verspeisen. Doch der Vogel ist immer etwas schneller als der Kater. Was besonders nervtötend ist: Tweety weiß auch immer alles besser. Und treibt Sylvester regelmäßig in den Wahnsinn. Die beiden gehören zu dem Warner-Trickfilm-Ensemble “Looney Tunes”.

  • Elf Kult-Katzen

    Katz und Maus

    Zwischen 1940 und 1967 macht das Comic-Paar Tom und Jerry die Kinoleinwände unsicher, bis sie später ins Fernsehen kommen, 1976 in Deutschland. Die Story ist auch hier denkbar einfach: Tom will Jerry fangen, Jerry entkommt. Bei den wilden Jagden schrecken beide nicht vor Gewalt zurück, regelmäßig gehen Sprengsätze hoch. Sieben Kinofolgen bekommen den Oscar, sechs weitere sind nominiert worden.

  • Elf Kult-Katzen

    Der sprechende Kater

    In der Kinderbuch-Reihe “Pettersson und Findus” mischt der quirlige Kater Findus sein betagtes Herrchen richtig auf. Er hat nur Blödsinn im Kopf, aber wirklich böse ist ihm keiner. Findus kann nur mit anderen Tieren sprechen, der einzige Mensch, mit dem er sich unterhält, ist “sein alter Mann” Pettersson. Die Bücher des schwedischen Autoren Sven Nordqvist gibt es auch in der Zeichentrickversion.

  • Elf Kult-Katzen

    Ein Traum in Pink

    Sie polarisiert wie keine andere Modekatze: “Hello Kitty” ist der Renner in Mädchenzimmern, sie ist kitschig und eine weltberühmte Marke. Es gibt kaum einen Gegenstand ohne Hello-Kitty-Label: Kinderkassettenrekorder, Gitarren, Taschen, Möbel und Totenköpfe. Während die Zielgruppe (jung, weiblich) verrückt danach ist, stößt dieses Katzendesign woanders eher auf Ratlosigkeit.

  • Elf Kult-Katzen

    Katze und Bösewicht

    Der böse Schurke Blofeld ist James Bonds schlimmster Feind. In verschiedenen Abenteuern des 007-Agenten taucht der glatzköpfige Unhold auf, meistens sitzt er in irgendeinem opulenten geheimen Versteck, wo weitere Bösewichte ebenso böse Maschinen bauen. Blofeld hat immer eine weiße Perserkatze auf dem Schoß, die er zärtlich krault. Das macht ihn doppelt unheimlich.

    Autorin/Autor: Silke Wünsch


  • Elf Kult-Katzen

    Frech, fett und faul

    Den fetten Kater Garfield gibt es seit 1978. Er lebt mit dem dümmlichen Hund Odie und dem Außenseiter Jon zusammen. Die beste Umgebung für eine gelangweilte, zynische Katze: Jon und Odie bekommen es nämlich immer ab, wenn Garfield etwas nicht passt. 2004 kommt der lasagnesüchtige Kater ins Kino, zwei Fortsetzungen folgen.

  • Elf Kult-Katzen

    Widerstand ist zwecklos

    Er führt die schwierigsten Aufträge aus, er bringt die miesesten Typen zur Strecke. Er ist edler spanischer Herkunft, er ist schnell, seine Krallen sind scharf wie Rasierklingen. Er ist “Der gestiefelte Kater” und das Einzige, was ihn umhaut, ist, wenn er ein Fellknäuel ausspeien muss. Seine Rolle in den “Shrek”-Filmen war so erfolgreich, dass er sogar einen eigenen Spielfilm bekommen hat.

  • Elf Kult-Katzen

    Katzen brauchen furchtbar viel Musik

    1970 erobert die feine, alleinerziehende Katzendame Duchesse mit ihren drei Kindern die Kinoleinwände. Sie stoßen auf den Straßenkater Thomas O’Malley und einen wilden Haufen Jazz-verrückter Katzen. Natürlich geht es in dem Disney-Streifen “Aristocats” um einen Bösewicht, viel Jazzmusik und natürlich Mondschein und Liebe im Paris der 1920er Jahre.

  • Elf Kult-Katzen

    Cats and Drugs and Rock’n’Roll

    Fritz the Cat ist in den 1970ern Kult. Diese Anarcho-Katze stammt aus der Feder von Comiczeichner Robert Crumb: Ein sex- und drogensüchtiger Kater, der sich saufend und kiffend durchs Leben schlägt, Sexparties feiert und schließlich zum Bombenleger wird. 1971 wird der Comic-Strip verfilmt. Es ist der erste Zeichentrickfilm überhaupt, in den man erst ab 18 darf.

  • Elf Kult-Katzen

    Die schlechtgelaunteste Katze ever

    Was wäre das Netz ohne Katzencontent? Die berühmteste Web-Katze “Grumpy Cat” (mürrische Katze) verdankt ihren Gesichtsausdruck einem genetischen Defekt. Was in ihrem Fall Glück gebracht hat: Grumpy ist ein Internet-Hype, ihre Besitzer sind durch die Vermarktung reich geworden. Die Katze wird mit Preisen überhäuft, unter anderem für das “Meme of the Year 2013”.

  • mehr

    Elf Kult-Katzen

    …und hier die Luxusvariante

    Choupette ist Karl Lagerfelds Muse. Wo er ist, ist die feine Dame auch. Im extra für sie gestylten Transport-Täschchen, mit zwei Zofen, einem Koch und einem Bodyguard. Choupette modelt, twittert und führt ein ganz normales Luxusleben. Eine It-Cat eben.

  • Elf Kult-Katzen

    Eine tragische Figur

    Kater Sylvester hat nur ein einziges Ziel: den kleinen gelben Kanarienvogel Tweety zu fangen und zu verspeisen. Doch der Vogel ist immer etwas schneller als der Kater. Was besonders nervtötend ist: Tweety weiß auch immer alles besser. Und treibt Sylvester regelmäßig in den Wahnsinn. Die beiden gehören zu dem Warner-Trickfilm-Ensemble “Looney Tunes”.

  • Elf Kult-Katzen

    Katz und Maus

    Zwischen 1940 und 1967 macht das Comic-Paar Tom und Jerry die Kinoleinwände unsicher, bis sie später ins Fernsehen kommen, 1976 in Deutschland. Die Story ist auch hier denkbar einfach: Tom will Jerry fangen, Jerry entkommt. Bei den wilden Jagden schrecken beide nicht vor Gewalt zurück, regelmäßig gehen Sprengsätze hoch. Sieben Kinofolgen bekommen den Oscar, sechs weitere sind nominiert worden.

  • Elf Kult-Katzen

    Der sprechende Kater

    In der Kinderbuch-Reihe “Pettersson und Findus” mischt der quirlige Kater Findus sein betagtes Herrchen richtig auf. Er hat nur Blödsinn im Kopf, aber wirklich böse ist ihm keiner. Findus kann nur mit anderen Tieren sprechen, der einzige Mensch, mit dem er sich unterhält, ist “sein alter Mann” Pettersson. Die Bücher des schwedischen Autoren Sven Nordqvist gibt es auch in der Zeichentrickversion.

  • Elf Kult-Katzen

    Ein Traum in Pink

    Sie polarisiert wie keine andere Modekatze: “Hello Kitty” ist der Renner in Mädchenzimmern, sie ist kitschig und eine weltberühmte Marke. Es gibt kaum einen Gegenstand ohne Hello-Kitty-Label: Kinderkassettenrekorder, Gitarren, Taschen, Möbel und Totenköpfe. Während die Zielgruppe (jung, weiblich) verrückt danach ist, stößt dieses Katzendesign woanders eher auf Ratlosigkeit.

  • Elf Kult-Katzen

    Katze und Bösewicht

    Der böse Schurke Blofeld ist James Bonds schlimmster Feind. In verschiedenen Abenteuern des 007-Agenten taucht der glatzköpfige Unhold auf, meistens sitzt er in irgendeinem opulenten geheimen Versteck, wo weitere Bösewichte ebenso böse Maschinen bauen. Blofeld hat immer eine weiße Perserkatze auf dem Schoß, die er zärtlich krault. Das macht ihn doppelt unheimlich.

    Autorin/Autor: Silke Wünsch


Ein besonderer Termin für das liebste Haustier des Menschen. Den Internationalen Weltkatzentag gibt es inzwischen seit 16 Jahren. Wer ihn eingeführt hat, weiß eigentlich niemand so genau. Nicht einmal der International Fund for Animal Welfare (IFAW), den manche als Initiator bezeichnen, möchte sich mit diesen Lorbeeren schmücken.

“Ursprünglich wurde dieser Gedenktag ausgerufen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, unter denen Katzen leben und gehalten werden. Heutzutage wird er von Katzenfreunden aber auch dazu genutzt, ihre Katzenliebe mit anderen zu feiern”, weiß der World Wide Fund For Nature (WWF).

Gut 13,5 Millionen Hauskatzen in Deutschland

Wie immer der Weltkatzentag auch begangen wird – fest steht: Die Katze führt die Rangliste der beliebtesten Haustiere unangefochten an. In Deutschland gabt es unterschiedlichen Statistiken zufolge im vergangenen Jahr rund 13,7 Millionen. Das bedeutet: In jedem fünften Haushalt lebt eine Katze. Tierschützer gehen zudem von rund zwei Millionen wildlebenden, herrenlosen “Minitigern” aus. Nur zum Vergleich: Die Zahl der Hunde in Deutschland liegt bei weit abgeschlagenen 9,2 Millionen.

Wilde Samtpfoten

Wenn jedoch anlässlich des Internationalen Weltkatzentages über Tier- und Artenschutz bei dieser Gattung gesprochen wird, geht es nicht nur um Hauskatzen, sondern auch um Kleinkatzen oder auch um Großkatzen. Der wachsende Bestand von Wildkatzen und Luchsen in Deutschland reicht Naturschützern noch lange nicht aus.

Europäischer Luchs – der, mit den “Pinselohren”

Nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) zum Weltkatzentag gibt es nur 77 nachgewiesene Luchse in ganz Deutschland.

Besser haben sich die Bestände der Europäischen Wildkatze entwickelt. Mit geschätzten 7000 bis 10.000 Tieren zähle diese Katze aber immer noch zu den gefährdeten Arten, teilte der BUND mit. Allerdings: Vor 100 Jahren waren die getigerten Waldbewohner mit Ringelschwanz fast ausgerottet. Als Hauptproblem für die wilden Samtpfoten-Arten gilt die Zerschneidung ihrer Lebensräume durch Straßen, Siedlungen und industrielle Agrarflächen. Dazu kommt illegaler Abschuss.

Ganz gleich, ob es sich nun um Hauskatzen, Kleinkatzen oder auch Großkatzen handelt: Katzen berühren die Seele des Menschen, manche sind Gefährte und Partner auf vier Pfoten. In Geschichten, Comics und im World Wide Web werden sie gerne präsentiert und auch mal überhöht dargestellt. Phänomenale Exemplare dieser Spezies haben es längst ins Fernsehen und auf die Kinoleinwand geschafft. Hier eine Auswahl: