Oper “Echnaton” vergleicht Monotheismus mit Gewalt

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In ihrer provokanten Neuinszenierung von Philip Glass’ Oper “Echnaton” am Bonner Theater verlegt Regisseurin Laura Scozzi das alte Ägypten ins 21. Jahrhundert – und regt zum Nachdenken an.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    “Echnaton” im Theater Bonn

    Der amerikanische Komponist Philip Glass komponierte seine Oper “Echnaton” von 1983 rund um das Leben des ägyptischen Pharaos. Das Bild zeigt die Inszenierung des Werkes 2018 in Bonn. Wie “Einstein on the Beach” über Albert Einstein und “Satyagraha” über Mahatma Gandhi, konzentriert sich Glass’ dritte biographische Oper auf eine historische Figur, deren radikale Vision seine Ära revolutionierte.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Echnaton, Ägyptens revolutionärer Pharao

    Bevor der altägyptische Pharao der 18. Dynastie den Namen Echnaton annahm, war er zunächst als Amenophis IV. bekannt. Echnaton regierte Ägypten 17 Jahre lang, nachdem er 1353 v. Chr. die Nachfolge seines Vaters Amenophis III. übernahm. Die Errichtung eines monotheistischen religiösen Systems machte ihn zu einer der umstrittensten und faszinierendsten Persönlichkeiten der ägyptischen Geschichte.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Aton, der einzige Gott

    Die bei den Ägyptern übliche Verehrung tausender Götter wurde von Echnaton abgelehnt. Er stellte allein Aton, die “Sonnenscheibe”, aus der altägyptischen Mythologie ins Zentrum seiner Religion. Ein weiterer radikaler Aspekt seines Kultes war, dass er menschliche Darstellungen des Gottes sowie der Götzenanbetung verbot. Der sogenannte “Aton-Kult” gilt als der erste Monotheismus der Geschichte.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Neuer Stil in der Kunst

    Die Ära der ägyptischen Geschichte unter der Herrschaft von Echnaton ist bekannt als die Amarna-Zeit. Amarna ist die archäologische Stätte, an der der Pharao sowohl seine königliche Residenz als auch die wichtigste Kultstätte Atons errichtete. Die Amarna-Kunst war von einer radikalen Abkehr vom bisherigen Stil geprägt: Zum Beispiel enden die Sonnenstrahlen des Atons oft in winzigen Händen.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Eine unsterbliche Königin ist geboren

    Echnaton heiratete “die Mona Lisa des alten Ägyptens”, Nofretete. Ihre Büste, die Teil der Sammlung des Neuen Museums in Berlin ist, ist das berühmteste aller Amarna-Werke. Über Nofretete, deren Name “die Schöne ist aufgetaucht” bedeutet, ist wenig bekannt. Einige Experten gehen davon aus, dass sie nach dem Tod ihres Mannes und vor der Krönung Tutanchamuns kurzzeitig regierte.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Die königliche Frau

    Viele Gelehrte sind sich einig, dass Nofretete einen gehobenen Titel hatte und die Mitregentin ihres Mannes war. Ihre gemeinsame Regentschaft soll durch die Anbetung des Sonnengottes Aton geprägt gewesen sein, den Echnaton zum wichtigsten Gott Ägyptens erhob. Das Paar hatte sechs Töchter. Ob Nofretete auch die Mutter von Echnatons Sohn und legendärem Kindkönig Tutanchamun ist, bleibt unklar.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Die kurze Regentschaft des Kindkönigs

    Bis heute ist man sich nicht sicher, ob auf diesem Relief Tutanchamun und seine Halbschwester und Ehefrau Anchesenamun oder seine Schwester Meritaton und ihr Pharao-Ehemann Semenchkare abgebildet sind. Tutanchamun übernahm 1333 v. Chr. als kleiner Junge den Thron, beraten von seinem Stellvertreter Haremhab.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Der Untergang

    Als Tutanchamun im Alter von ca. 18 Jahren starb, wurde Haremhab König. Nachdem er alle Spuren der Echnaton-Dynastie aus der Geschichte entfernt und die von Echnaton erbaute Hauptstadt Amarna (Bild) zerstört hatte, regierte er Ägypten friedlich und in relativer Stabilität. Sein Tod markierte das Ende der 18. Dynastie und den Beginn einer neuen – unter der Herrschaft seines Enkels Ramses I..

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Eine späte Entdeckung

    Echnatons Verbannung aus der offiziellen Geschichte könnte ein Grund dafür sein, dass Tutanchamuns Grab von den Plünderungen im Tal der Könige verschont blieb.1922 wurde es von dem britischen Archäologen Howard Carter entdeckt, sodass das Interesse an der weitgehend vergessenen 18. Dynastie wieder aufloderte – nicht zuletzt durch die vielen prachtvollen Artefakte, die man in dem Grab fand.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Alte Faszination

    Zwar begeisterte die Erforschung des alten Ägyptens die Menschen schon seit Jahrhunderten, doch durch Carters historische Entdeckung wurde die Ägyptologie wieder populär. 1822 entschlüsselte der Franzose Jean-François Champollion die Hieroglyphen auf dem Stein von Rosette, der italienische Forscher Giovanni Battista Belzoni leistete Pionierarbeit bei der Erforschung der zweiten Pyramide von Gizeh.

  • Ägyptens berühmtester Revolutionär: Echnaton

    Spannende neue Untersuchungen

    Zurzeit wird die Grabkammer von König Tutanchamun auf weitere versteckte Kammern hin untersucht. Die Nachforschungen wurde 2015 eingeleitet, nachdem der britische Ägyptologe Nicholas Reeves die Theorie geäußert hatte, dass ein verborgener Raum das Grab der Königin Nofretete enthalten könnte. Die Theorie zu beweisen, wäre wie ein “Lottogewinn”, sagen Archäologen.

    Autorin/Autor: Melina Grundmann


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    Zwar begeisterte die Erforschung des alten Ägyptens die Menschen schon seit Jahrhunderten, doch durch Carters historische Entdeckung wurde die Ägyptologie wieder populär. 1822 entschlüsselte der Franzose Jean-François Champollion die Hieroglyphen auf dem Stein von Rosette, der italienische Forscher Giovanni Battista Belzoni leistete Pionierarbeit bei der Erforschung der zweiten Pyramide von Gizeh.

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    Zurzeit wird die Grabkammer von König Tutanchamun auf weitere versteckte Kammern hin untersucht. Die Nachforschungen wurde 2015 eingeleitet, nachdem der britische Ägyptologe Nicholas Reeves die Theorie geäußert hatte, dass ein verborgener Raum das Grab der Königin Nofretete enthalten könnte. Die Theorie zu beweisen, wäre wie ein “Lottogewinn”, sagen Archäologen.

    Autorin/Autor: Melina Grundmann


In der Oper “Echnaton”, die erstmals 1984 über die Bretter ging, geht es um den gleichnamigen ägyptischen Pharao und Ehemann von Nofretete, der während seiner Herrschaft im 14. Jahrhundert vor Christi eine neue monotheistische Religion mittels Gewalt durchsetzte. In der musikalischen Erzählung des amerikanischen Komponisten Philip Glass verliert der Pharao und Prophet des Sonnengottes Amun das Vertrauen seiner Untergebenen und wird nach 17-jähriger Herrschaft durch einen Volksaufstand abgesetzt. In der zweieinhalbstündigen Oper, die noch bis zum 28. Juni 2018 im Theater Bonn zu sehen ist, werden die zentralen Figuren nur grob skizziert; zur feierlichen Musik von Glass singen sie Texte in ägyptischer, akkadischer, aramäischer und deutscher Sprache.

Audio anhören 02:38

Hören Sie einen Ausschnitt aus “Echnaton”

Da die Oper keine Handlung im eigentlichen Sinne hat, lässt sie Spielraum für Interpretationen. Die Regisseurin und Choreografin Laura Scozzi fokussiert sich auf ein Kernthema des 21. Jahrhunderts: religiöser Dogmatismus und seine Auswirkung auf historische Gesellschaften und die heutige Welt.

Anstatt die vom Countertenor dargestellte Titelfigur ins Zentrum zu stellen, wird die Szene von einer jungen Tänzerin beherrscht. Die Ebenen der Zeit vermischen sich, das von der Tänzerin dargestellte verhaltensgestörte Schulmädchen verliebt sich in den Pharao und wird zur waffentragenden, fanatischen Anhänger seiner Religion. Am Hofe des Herrschers folgt sie ihm schließlich bis in den Tod.

Kostüme und Szene der bunt-schillernden Inszenierung sind sowohl historisierend als auch neu; man sieht etwa ein modernes Klassen- oder Wohnzimmer und gleichzeitig altägyptische Gräber auf der Unterbühne. Während Echnaton das Wort Gottes von einem großen Bauwerk aus verkündet, wird die Fassade durch Videotechnik zerstört und immer wieder neu aufgebaut, um eine Synagoge, eine altchristliche Kirche oder ein Moschee darzustellen; indessen künden Graffitimaler mit ihren Sprühdosen von der Überlegenheit ihres jeweiligen Gottes. 

Im DW-Gespräch erklärt die Regisseurin Laura Scozzi das Konzept der Produktion und ihren Interpretationsansatz beim Musiktheater.

Laura Scozzi bei Probenbeginn in Bonn

Interview mit der Laura Scozzi, Regisseurin von “Echnaton”

Deutsche Welle: Muss man die Oper “Echnaton” von Philip Glass gut kennen, um Ihre Deutung zu verstehen?

Laura Scozzi: Eigentlich nicht. Ich habe eine neue Geschichte erfunden. Es gibt natürlich den geistigen Rahmen, aber mir geht es darum, das Publikum auf der emotionalen Ebene zu erreichen.

Hilft Ihnen die Musik von Philip Glass dabei?

Seine Musik ist für mich sehr nah am Leben selbst. Sie hat etwas stets Vorwärtsdrängendes, wie ein Lebenskreislauf. Es steckt eine unglaubliche Energie drin, die sich dann auch in den Bewegungen der Tänzer ausdrückt.

Sie konzentrieren sich auf ein zeitloses Thema, das uns aber auch heute viel beschäftigt: die Religion. Was ist Ihr Kerngedanke dabei?

Mir scheint, dass man, sobald es einen Gott gibt, an den man glaubt, die Welt einteilt in die, die an diesen Gott glauben, und die anderen, die dies nicht tun. Und das sind die Feinde, die man bekämpfen muss. Dann verändern sich die Botschaften von Liebe und Brüderlichkeit in Hassbotschaften. Es geht mir um die unterschiedliche Art und Weise, wie man einen religiösen Text deuten kann. Wie man auf einen Text schaut, hängt zum Beispiel davon ab, an welchem Punkt man gerade in seiner Lebensentwicklung steht. Botschaften von Liebe und Botschaften vom heiligen Krieg oder andere, die mit Gewalt verbunden sind, sind immer gleichzeitig vorhanden. Je nachdem, wer die Texte liest und wie man sie interpretiert, gibt es sehr viel Spielraum für unterschiedliche Auslegungen.

Welche Rolle spielt die historische Figur Echnaton dabei?

Ursprünglich steht er für ein eher kosmologisches Religionsbild. Der Sonnengott wird dann personifiziert. Echnaton sagt: “Er sprach zu mir.” Aus der Sonnenscheibe wird also ein individueller Gott. Und das macht die Religion im Stück natürlich vergleichbar mit den großen drei monotheistischen Religionen – aber eher auf exemplarischer Ebene.

Echnaton (l.) und Nofretete (r.) im Neuen Museum in Berlin

Muss man ein historisches Sujet in modernen Bildern erzählen, damit die Menschen von heute es begreifen können?

Eine heutige Theaterinszenierung muss selbstverständlich in irgendeiner Art und Weise auf das reagieren, was wir heute in unserer Gesellschaft erleben und was uns bewegt. Auf der anderen Seite heißt das Stück natürlich “Echnaton”, und wir kommen nicht umhin, diese historische Figur, die vor 3000 Jahren gelebt hat, auch zu behandeln. Für mich ist es wichtig, das Stück zu hinterfragen und Elemente aus der heutigen Welt darin zu suchen. 

Audio anhören 02:03

Ausschnitt aus “Echnaton” mit Countertenor Benno Schachtner

Wie reagieren die Zuschauer? 

Ich spüre ihre Reaktion gewaltig. Und sie ist nicht immer positiv. Was Inszenierung, Tanz, Oper oder Theater betrifft, ist Deutschland das Land der Avantgarde schlechthin. Auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Mir kommt es aber vor, als ob die Oper doch noch als zu heilig empfunden wird. Sie ist wie ein Riesenelefant, den man ungern anfasst und bewegt. Aber wenn es darum geht, die Kunst voranzubringen, ist die Missachtung oder die Verletzung von Regeln ganz wichtig. Nur so kann die Kunst sich weiterentwickeln. 

Laura Scozzi, die 1964 in Mailand geboren wurde, begann ihre Karriere als Tänzerin und Choreografin. In den letzten Jahren tritt sie als anerkannte Regisseurin auf beiden Seiten des Atlantiks hervor und arbeitet weiterhin eng mit Tänzerinnen und Tänzern zusammen. In ihren bildstarken Produktionen spricht sie oft provokative oder kontroverse Themen an, etwa Flucht oder Religion.

Mit Laura Scozzi sprach Rick Fulker.